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FAQ zur Hühnerstall-Pflege im Jahresverlauf

Ein Hühnerstall von Holzbau Rosenthal ist eine Investition, die über Jahrzehnte Bestand haben soll. Da wir ausschließlich massives Fichten- und Tannenholz verwenden, arbeitet das Material mit der Natur. Doch wie viel Pflege braucht so ein Stall eigentlich im Alltag? Wir haben die wichtigsten Fragen aus der Praxis für Sie zusammengefasst.

Wie oft steht ein großer Hühnerstall-Frühjahrsputz an?

Das ist die Frage, die uns am häufigsten gestellt wird. Im Grunde empfehlen wir einmal im Jahr – idealerweise im Frühjahr – eine richtige Grundreinigung. Dabei ist es von großem Vorteil, dass unsere Ställe zerlegbar sind. Sie können den Stall komplett leeren und so auch Stellen erreichen, die bei fest verbauten Systemen oft verborgen bleiben. Ein frischer Anstrich der Außenfassade mit einer diffusionsoffenen Lasur im Frühjahr schützt das Holz zudem vor der intensiven UV-Strahlung des Sommers und hält es geschmeidig.

Was hilft im Sommer gegen Milben und Gerüche?

Wenn es draußen warm und feucht wird, steigt der Druck durch Parasiten wie die Rote Vogelmilbe. Hier zeigt sich der enorme Vorteil unseres Kotwannen-Systems. Wenn Sie die Kunststoff-Wannen alle zwei bis drei Tage kurz herausziehen und reinigen, entziehen Sie den Milben den Nährboden. Da Kot und Feuchtigkeit sofort aus dem Stall verschwinden, sinkt auch die Ammoniakbelastung in der Luft spürbar. Das schont die Atemwege Ihrer Hühner und sorgt dafür, dass das Stallklima auch bei Hitze angenehm bleibt.

Muss ich mir Sorgen machen, wenn das Holz im Herbst arbeitet?

Überhaupt nicht. Holz ist ein Naturprodukt und reagiert auf die steigende Luftfeuchtigkeit im Herbst. Unsere Konstruktionen sind so berechnet, dass sie dieses „Atmen“ des Holzes abfangen. Ein kleiner Tipp für den Herbstcheck: Prüfen Sie kurz die Bitumeneindeckung auf dem Sattel- oder Pultdach nach dem ersten schweren Sturm und geben Sie einen Tropfen Öl auf die Scharniere der Türen. So stellen Sie sicher, dass alles auch bei Frost im Winter reibungslos schließt.

Warum ist Trockenheit im Winter wichtiger als die reine Wärme?

Viele Halter unterschätzen, dass Feuchtigkeit im Winter viel gefährlicher ist als Kälte. Wenn Wasser im Stall verschüttet wird oder die Einstreu klamm ist, steigt das Risiko für Schimmel und Erfrierungen an den Kämmen. In unseren vollisolierten 65mm-Ställen bleibt die Eigenwärme der Hühner im Raum, was die Luft abtrocknet. Achten Sie im Winter einfach darauf, die Einstreu regelmäßig zu lockern und trocken zu halten – den Rest erledigt die isolierende Wirkung des Massivholzes für Sie.

Hühnerställe aus Massivholz

Ein massiver Hühnerstall hält Jahrzehnte, wenn man ein paar einfache Grundregeln beachtet. In diesem Ratgeber erfahren Sie, warum der Frühjahrsputz im zerlegbaren Stall so einfach ist, wie das Kotwannen-System im Sommer vor Milben schützt und warum Trockenheit im Winter der wichtigste Faktor für die Gesundheit Ihrer Hennen ist.

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